Sonntag, 30. November 2014

My-Quietscheenten-Challenge: Farbenfroh

Das Monatsmotto der My-Quietscheenten-Challenge lautet dieses Mal "Farbenfroh".

Zunächst kommen wir wie immer zum Nailart. Dafür habe ich mich mal wieder an Water Marble versucht und es hat auch ganzg ut geklappt. Nur so tolle, gleichmäßige Muster wie bei anderen Bloggern, bekomme ich immer noch nicht hin. Das scheint aber auch stark vom Wasser abzuhängen...^^

Und nein, ich habe mich nicht am Finger verletzt, aber meine Haut wurde leider etwas verfärbt und das ging tagelang nicht ab. x_x"








Hier die verwendeten Lacke: 430 Grass Slippers von Sally Hansen, Keeping Suzi at Bay von OPI (San Francisco Collection) und 850 Aria Redy? von Sally Hansen.




Kommen wir zum zweiten Teil: Dem Film!

Ich muss ja sagen, dass ich sowohl beim Film, als auch beim Buch mit dem Thema Probleme hatte, denn als Handungsthema direkt gibt es das Motto nicht. Man kann also entweder einen farbenfrohen Film nehmen, oder einen mit einer Farbe im Titel.

Ich habe meine DVD-Sammlung durchgeguckt und mich für letzteres entschieden. Geguckt habe ich also: Das weiße Band.
Und wie der Zufall es so wollte, lief gestern morgen sehr früh im Fernsehen Die Farbe Lila. Den hatte ich eh überlegt zu gucken, also hab ich nun quasi zwei Beiträge. Nur das Bild kann ich jetzt nicht nachfügen vom Handy aus, also gibt's nur das vom Weißen Band. ;)

Von diesem Film erfuhr ich damals erst durch seine Oscar-Nominierungen, er hat aber insgesamt verdammt viele Preise bekommen!^^

Die Handlung spielt kurz vor dem ersten Weltkrieg in einem Dorf in Norddeutschland und wird von dem jungen Lehrer des Dorfes erzählt.
Es ereignen sich mehrere merkwürdige Vorfälle, durch die Menschen schwer verletzt werden. Niemand weiß, wer hinter diesem Anschlägen steckt, gegen Ende kristallisiert sich aber eine naheliegende Vermutung heraus.
Thematisiert werden vor allem auch die Erziehung und die Gesellschaft zur damaligen Zeit.
Um die Atmosphäre zu unterstreichen wurde der Film komplett in schwarzweiß gehalten, bzw. damit künstlich "auf alt getrimmt", um die historische Einordnung für den Zuschauer "echter" machen.




Kommen wir nun zum Buch. Da bin ich genau so verfahren wie beim Film und habe eines mit einer Farbe im Namen gesucht: Red Dust von Gillian Slovo. Ein englischsprachiges Buch, das in der deutschen Ausgabe "Roter Staub" heißt. Verfilmt wurde er ebenfalls.

Dieses Buch hatte ich mal als Lektüre im Englisch-LK, hatte es damals aber nicht wirklich gelesen, nur so durchflogen.^^

Es befasst sich mit der Truth and Reconciliation Commission (TRC) in Südafrika nach dem Ende des Regimes der Apartheid. Während der Apartheid wurden zahlreiche Schwarze verschleppt und verschwanden spurlos, viele starben in Gefängnissen durch Folter und Hinrichtung. Die TRC wurde damals beauftragt, all diese Verbrechen aufzuklären. Wer selbst diese Verbrechen begangen hatte, konnte vor der TRC ein umfassendes Geständnis ablegen und ging im Gegenzug dafür straffrei aus. Dies hatte den Hintergrund, dass man all die Tode aufklären und die Schicksale verschwundener Personen aufklären wollte, damit die Angehörigen endlich erfahren, was mit ihren Verwandten geschehen ist.
Durch die Handlung begleitet man Sarah Barcant, eine mittlerweile in Amerika lebende Anwältin, die zu Beginn des Buchs von ihrem ehemaligen Mentor zurück nach Südafrika gebeten wird, um ihn bei der Vertretung des Folteropfers Alex Mpondo zu unterstützen. Sie versuchen, das Schicksal von Steve Sizela aufzuklären, der während der Apartheid in den 1980er Jahren spurlos verschwand.

Obwohl das Thema Apartheid sehr ernst ist und mir oftmals auch sehr nahe gegangen ist (damals habe ich mein Abi über Südafrika geschrieben und wir haben uns lange und intensiv mit der Apartheid befasst), war das Buch für mich zäh zu lesen. Trotz allem bleibt es ein Krimi und ich bin einfach kein Mensch für Krimis. Allerdings fühlt man sich bei diesem Thema schon irgendwie schuldig, wenn man sagt, dass das Buch einen "nicht interessiert"...

Übrigens haben wir in der Schule natürlich wieder das hässlichste Cover von allen bekommen:




Weitere Cover sehen so aus:






Das war en meine ganz schön ernsten Beiträge zu einem Thema, mit dem man eigentlich Fröhlichkeit assoziiert... ^^"

Kommentare:

  1. Ja, da hast du für dieses Thema das wirklich für fröhliche Beiträge einläde, ganz schon düstere erwischt. Aber auch solche wollen gelesen und geschaut werden und ist damit auch eine gute abwechslung und eben eine andere Umsetzung zu diesem Thema. Ich habe ebenfalls die Farbe Lila gesehen und bei dir nun mal nur das Weiße Band aufgeschrieben. lg und schön das du bei unserer Challenge mitgemacht hast. ANNA

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    1. Jop, "Die Farbe Lila" war ja letztlich auch mehr so ein spontaner Zusatzbeitrag, weil ich zufällig reingeschaltet habe.^^

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  2. Oh - wir lesen zur Zeit auch Red Dust. J. nennt es liebevoll "Red Spaßt" :D

    Aber ganz ehrlich: Das Buch ist mir auch zu zäh und genau das, was der Titel schon sagt: Staubtrocken. Mir geht Apartheit auch sehr nahe, und die Motive in dem Buch ist auch eigentlich sehr interessant, aber leider finde ich die Umsetzung eher schlecht. Vielleicht liegt es auch einfach an der Lehrerin, die ungefähr genauso ist, wie man sich einen Lateinlehrer vorstellt: alt und einschläfernd.

    Naja, zum Glück haben wir keine Arbeit darüber geschrieben :D

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    1. Ich hab es mir inzwischen auch mal auf Lovelybooks angeschaut und die Mehrheit scheint unsere Meinung zu teilen. :D
      Eine Klausur hatten wir darüber zum Glück auch nicht, soweit ich mich erinnern kann. Glaube ich. Oder hab ich das nur verdrängt, weil es würde mich eigentlich wundern, wo wir doch ansonsten hauptsächlich Filme geguckt haben... *überleg*

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Ich freue mich immer über eure Meinung! ♥

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